Kraut
Was wäre die österreichische Küche ohne Kraut? Egal ob Sauerkraut, Krautfleckerl, Krautstrudel, Krautkrapfen oder die beliebte Krautsuppe – das vielseitige Wintergemüse hat nicht umsonst seinen fixen Platz in unserer Hausmannskost!
Haben Sie schon einmal genau hingeschaut, wenn Sie an einem Krautfeld vorbeispaziert oder -gefahren sind? Mit den schützenden, dunkelgrünen Außenblättern wachsen die Krautköpfe kniehoch. Was man im Supermarkt als Krautkopf kauft, ist nur das Herz der Pflanze.
Wir ernten unsere Krautköpfe relativ früh, da die Qualität der kleinen Köpfe besser ist. Feinschmecker wissen das! Schneiden Sie das Kraut erst kurz vor der Zubereitung, damit es nicht zu viele Nährstoffe verliert.
Kraut, auch Weißkohl oder Weißkraut genannt, ist ein klassisches Herbst- und Wintergemüse.
Je nach Erntezeit wird zwischen mittelfrühen Sorten, Herbst- und Wintersorten unterschieden. Das erste Frühkraut gibt es bereits im April. Jene Sorten, die später marktreif sind, werden zum Großteil zu Sauerkraut verarbeitet. Die Sorten unterscheiden sich auch etwas in der Form, Größe und in der Verwendung. So werden sie teilweise für den Frischmarkt, für die Lagerung oder für die industrielle Verarbeitung genutzt.
Die Krautköpfe sollen fest, nicht geplatzt und leicht glänzend sein. Die Deckblätter sollen fest aneinander liegen und unbeschädigt sein. Die Frische erkennen Sie auch an einer frischen weißlich grünen Färbung und glänzend frischen Blättern.
Vor der Zubereitung kann Weißkohl einige Tage problemlos im Gemüsefach des Kühlschranks aufbewahrt werden. Ist der Kopf bereits angeschnitten, sollte dieser am besten mit Folie abgedeckt gelagert werden. Weißkraut ist zudem ein typisches Lagergemüse. Im kühlen Keller bleibt es einige Monate haltbar.
Tipp:
Weißkraut eignet sich vor allem für deftige Eintöpfe, Suppen, Strudel, gedämpftes Gemüse oder für Salate. Das Kraut sollte erst kurz vor dem Kochen geschnitten werden, sonst gehen wertvolle Inhaltsstoffe verloren.
