Häufig gestellte Fragen

Rund ums Thema Frischgemüse gibt es viele Fragen zum Anbau, zu Transport und Lagerung. LGV-Frischgemüse möchte Ihnen an dieser Stelle Antworten auf ein paar der häufigsten Fragen geben.

Was ist und macht die LGV-Frischgemüse?
Unter dem Namen LGV-Frischgemüse versorgt die Erzeugerorganisation mit rund 110 Gärtnern aus Wien und Niederösterreich seit 1946 den österreichischen Markt mit frischem Gemüse.

Was bedeuten die drei Buchstaben LGV?
Zur Gründungszeit der LGV vor über 70 Jahren standen die drei Buchstaben für „Landwirtschaftliche Gemüse Verwertung“, später für „Leicht, Gesund & Vital“. Heute steht LGV klar für heimisches Frischgemüse mit höchster Qualität.

Woher stammt das LGV-Frischgemüse?
Das erntefrische Gemüse der LGV-Frischgemüse stammt aus Österreichs sonnenverwöhnten Anbaugebieten in Wien und Niederösterreich. Die heimische Saison für Frischgemüse beginnt im März und reicht bis in den November hinein. Dabei hat jedes Gemüse seine eigene Saison.

Wird das Gemüse im „Glashaus“ angebaut?
Das frische Gemüse wird vorrangig im Geschützten Anbau beziehungsweise im Gewächshaus angebaut. So können sich viele Gemüsesorten besser entwickeln als im Freiland, das Klima für ihren Anbau ist optimal. Auch der Einsatz von Ressourcen ist sparsamer und die Saison für heimisches Gemüse kann verlängert werden.

Wird das frische LGV-Gemüse gespritzt?
Innerhalb der Zertifizierungen für Frischgemüse (AMA Gütesiegel, Pestizid- und Nitratmonitoring etc.) ist nach sehr strengen Richtlinien der geringe Einsatz bestimmter chemischer Mittel erlaubt. Die LGV-Frischgemüse und ihre Gärtnerbetriebe agieren hier jedoch noch wesentlich strenger. Die LGV-Frischgemüse ist bestrebt, schädliche Substanzen bereits im Vorfeld von der Anwendung auszuschließen. Gegen tierische Schädlinge setzen die LGV-Gärtner Nützlinge ein und einem Einsatz chemischer Mittel wird durch die Wahl und Pflege der richtigen Gemüsekulturen vorgebeugt.
Die LGV-Gärtner denken dabei sowohl an ihre Kunden, als auch an sich selbst: „Wir halten uns jeden Tag bei unseren Produkten auf und möchten uns selbst nicht gesundheitsschädlichen Bedingungen aussetzen.“ So entsteht Gemüse in bester Qualität, nahe an der Natur und ohne belastende Rückstände.

Welche Gemüsearten gibt es von LGV-Frischgemüse?
Das Sortiment der LGV-Frischgemüse umfasst während der Saison zwischen März und November rund 40 verschiedene Frischgemüsearten.
Wie lange dauert es, bis LGV-Gemüse im Handel ist?
Die LGV-Frischgemüse-Gärtner setzen höchste Ansprüche an die Qualität. Deshalb wird das Gemüse vollreif geerntet und die Kühlkette so kurz wie möglich gehalten. Binnen 24 Stunden sind 95 Prozent des frischen LGV-Gemüses an die Zentralläger der Supermärkte ausgeliefert.

Kann ich der Qualität von LGV-Gemüse vertrauen?
LGV-Frischgemüse setzt höchste Qualitätsansprüche an all seine Produkte. Der Anbau erfolgt sehr schonend: Die Gärtnerfamilien wirtschaften naturnah und ressourcenschonend nach den strengen Vorschriften der „Integrierten Landwirtschaft“. Bestätigt wird dies durch das AMA-Gütesiegel, mit dem jedes einzelne Frischgemüse ebenso wie jeder LGV-Gärtnerbetrieb ausgezeichnet ist. Auch das Qualitäts-, Hygiene- und Umweltmanagementsystem sowie das Lebensmittelsicherheitssystem der LGV-Frischgemüse sind von unabhängigen, renommierten Stellen zertifiziert und international anerkannt. Auf jedem Produktetikett findet sich eine Nummer, mit der man genau nachvollziehen kann, wann das Gemüse von wem geerntet wurde und wohin es LGV-Frischgemüse wann geliefert hat.

Handelt es sich bei LGV-Frischgemüse um Bio-Gemüse?
Vier Prozent des LGV-Frischgemüses ist Bio-Gemüse und wird täglich an alle heimischen Handelsketten wie Spar, REWE (Billa, Merkur, ...) und Hofer geliefert.

Weshalb ist Gemüse so teuer?
LGV-Frischgemüse bietet Gemüse nach höchsten Qualitätsansprüchen. Die sorgfältig ausgewählten zarten Gemüse werden schonend angebaut, täglich von Hand geerntet und gelangen binnen kürzester Zeit erntefrisch vom Feld ins Regal. LGV-Frischgemüse liefert so als größter heimischer Nahversorger mehrmals täglich knackfrisches Gemüse in bester heimischer Qualität in die Zentrallager der Supermärkte. Aufgrund der kurzen Transportwege ist der Frischeaspekt unübertrefflich. Alle diese Qualitätsansprüche wirken zusammen und bestimmen den Preis für die Arbeit der Gärtner und der LGV-Frischgemüse.


Wie werden die Gemüsesorten für den Anbau ausgesucht?
Die Auswahl der richtigen Gemüsesorten erfolgt unterschiedlich: Bei alten Sorten wie der Riese von Aspern oder der Wiener Häuptelsalat suchen die Gärtner jedes Jahr die besten Früchte aus, die wiederum als Samen für das kommende Jahr dienen. Andere Sorten wie etwa die Melanzani werden über drei Testsaisonen hinweg angebaut, um sie genau kennenzulernen. Je nach Produkt werden über die ganze Saison hinweg laufend bis zu 20 Qualitätskriterien – von Geschmack über Reifegrad, Gewicht und Aussehen bis hin zur Lagerfähigkeit – untersucht. So kann die Qualität aller LGV-Gemüse jährlich noch verbessert werden.

Ist LGV-Frischgemüse gentechnikfrei?
LGV-Frischgemüse ist seit jeher sehr darum bemüht, ihren Kunden das beste, naturnahste Gemüse anzubieten. Gentechnik ist dabei natürlich tabu!
Aus diesem Grund war LGV-Frischgemüse bereits 2005 Mit-Initiator der Plattform „Freiwillig ohne Gentechnik“ gemeinsam mit der Stadt Wien und der Wiener Landwirtschaftskammer. LGV-Frischgemüse unterzeichnete damals stellvertretend für ihre Mitglieder die so genannte „Wiener Deklaration“ und bekannte sich damit zum „freiwilligen Verzicht auf den Einsatz von gentechnisch verändertem Saatgut und auf den Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen für die Lebensmittelproduktion.“ Diese Maxime wird von den LGV-Gärtnerfamilien auch heute und in der Zukunft weiter hochgehalten.

Wie viel CO² wird bei der Produktion von LGV-Frischgemüse verursacht?
Der Anbau von Frischgemüse verursacht im Durchschnitt weniger schädliche Kohlendioxid-Emissionen als die Produktion anderer Lebensmittel wie zum Beispiel Brot oder Milchprodukte.

Der größte Beitrag hierbei ist den Gemüsepflanzen selbst zu verdanken: Für ihr Wachstum nehmen sie schädliches CO² aus der Luft auf und wandeln dieses in Sauerstoff um. Dadurch tragen sie positiv zum Klima bei.

Trotz dieser positiven Ausgangslage ist LGV-Frischgemüse engagiert, in allen Stufen der Produktion ihrer frischen Gemüse so wenig CO² zu verursachen wie nur möglich und arbeitet laufend an Verbesserungen. So entsprechen die LKWs für den Transport des Gemüses beispielsweise dem umweltschonendsten und damit schadstoffärmsten Stand. Auch im Bereich Verpackung wird laufend an Verbesserungen gearbeitet.

Wofür steht das AMA-Gütesiegel auf den LGV-Produkten?
Die Agrarmarkt Austria (AMA) ist  im öffentlichen Auftrag tätig. Sie hat ein Gütesiegel ins Leben gerufen, das den Konsumenten hilft, Produkte mit überdurchschnittlicher und transparent nachweisbarer Qualität aus Österreich zu erkennen. Das AMA-Gütesiegel findet sich nur auf österreichischen Produkten, deren Qualität tagtäglich optimal und nachweisbar ist. Dies wird durch laufende Kontrollen der Betriebe und ihrer Produkte gewährleistet. Die Zusammenarbeit zwischen AMA und LGV-Frischgemüse besteht schon seit vielen Jahren. Deshalb tragen die LGV-Produkte das AMA-Gütesiegel als unabhängige Qualitäts-Auszeichnung. Durch diese zusätzliche Bestätigung können Konsumenten sich noch sicherer sein, wenn sie zu LGV-Frischgemüse greifen.