04.08.2016

Ehrentag für das Lieblingsgemüse der Österreicherinnen und Österreicher

LGV-Frischgemüse feiert am 8. August den „Tag der Paradeiser“. Mit einem Pro-Kopf-Verzehr von 28 Kilogramm im Jahr ist der Paradeiser der Gemüse-Spitzenreiter auf den österreichischen Tellern.

(Wien, 04. August 2016) Im Jahr 2015 wurden in Österreich 57.250 Tonnen Paradeiser geerntet. Rund 24% davon, also 13.500 Tonnen, stammten aus den LGV-Gärtnereibetrieben. Jede Österreicherin und jeder Österreicher verzehrt durchschnittlich einen mittelgroßen Paradeiser pro Tag, insgesamt also 28 Kilogramm pro Person pro Jahr. Der seit 2009 stattfindende „Tag der Paradeiser“ wird bei LGV-Frischgemüse mit einer wienweiten Paradeiser-Verteilaktion gefeiert. An verschiedenen Standorten erwartet die Passantinnen und Passanten eine Rispe frischer Paradeiser als Gruß der LGV-Gärtnerfamilien.

Sonnenverwöhnt und vollreif geerntet

Die Mitglieder von LGV-Frischgemüse entscheiden sich bei ihren Gemüsesorten bewusst für einen saisonalen Erntezyklus. Paradeiser werden zum Beispiel von April bis Ende Oktober geerntet. Der Paradeiseranbau der LGV-Mitglieder ist besonders nachhaltig: Effiziente Tröpfchenbewässerung, Pflanzenschutz durch Nützlinge und CO2-neutrale Belichtung der Pflanzen ausschließlich durch natürliches Sonnenlicht sind nur drei Beispiele dafür. Durch die kurzen Transportwege – der durchschnittliche Anlieferungsweg in die LGV-Zentrale beträgt 2,2 Kilometer – dürfen die Früchte bis zur vollen Reife an den Pflanzen bleiben.

Von Natur aus vielfältig

Rund 20 verschiedene Paradeisersorten werden von den LGV-Gärtnerinnen und -Gärtnern geerntet. Die klassischen Rispenparadeiser wurden mit einer geernteten Menge von 7.000 Tonnen durch die vielfältigen Paradeiserspezialitäten mit einer geernteten Menge von 6.500 Tonnen fast eingeholt. Das Spezialitäten-Sortiment reicht von kleinen Cherryparadeisern in Rot, Gelb, Orange und Rotbraun bis hin zu großen Fleischparadeisern. Der traditionelle Ochsenherzparadeiser ist einer davon. Er reift von innen nach außen und ist in grün-orangem Zustand ideal für den Rohverzehr. Voll ausgereift eignet er sich besser für Saucen und Suppen.

Tomate oder Paradeiser?

Die Kontroverse um die korrekte Bezeichnung des beliebten Fruchtgemüses führt immer wieder zu hitzigen Diskussionen. Tatsache ist: Beides ist richtig. Im östlichen Österreich wird die Paradiesfrucht als „Paradeiser“ bezeichnet, während im Westen der Begriff „Tomate“ geläufiger ist.

Über LGV-Frischgemüse:

LGV-Frischgemüse ist eine Genossenschaft, die rund 110 Gärtnerfamilien in Wien und Niederösterreich vereint und bereits seit über 70 Jahren besteht. Während der heimischen Hauptsaison ernten die Gärtnerfamilien rund 40 verschiedene Gemüsearten. Von Klassikern wie Paradeisern, Gurken und Paprika bis hin zu Spezialitäten wie Melanzani, Chili und Stangensellerie. Das von den Familienbetrieben der LGV angebaute Gemüse ist mit dem AMA-Gütesiegel ausgezeichnet und gentechnikfrei. Seit Juni 2016 kooperiert LGV-Frischgemüse mit der österreichischen Post AG und versendet frisches Gemüse über den Online Shop „LGV-Gärnterkistl“ österreichweit.

Erfahren Sie mehr unter www.lgv.at und gaertnerkistl.lgv.at .

Quellen:
Statistik Austria „Versorgungsbilanz für Gemüse 2014/15“
LGV-Frischgemüse Wien reg.Gen.m.b.H. 2015

Rückfragehinweis:
Angelika Günther, Bakk. phil.
Leitung Public Relations

LGV-Frischgemüse Wien reg. Gen.m.b.H.
T: +43 1 76069-410
E-Mail: a.guenther@lgv.at

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Angelika Günther

Public Relations

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